Unterwasserlaufband & Pool

(Gelenkschonende) Bewegung im Wasser

 

Therapie & Freizeitspaß

Das Training im Wasser dient vor allem dazu Muskulatur und Beweglichkeit aufzubauen oder zu erhalten. Durch den Auftrieb des Wassers wird der Körper gestützt und gleichzeitig die Gelenke entlastet. Der Hund kann die Gelenke viel freier bewegen und es kommt zu mehreren Effekten: der Gelenkknorpel wird besser durchblutet, Bildung von Gelenkflüssigkeit wird angeregt und die Gelenksapsel mit der sie umgebenden Muskulatur wird gelockert.
Ideal zur Vorbeugung und Behandlung von Arthrose !

Anwendungsgebiete:

  • Rehabilitation nach Operationen, Unfällen
  • Behandlung von Arthrosen
  • Behandlung neurologischer Störungen (Lähmungen)
  • Muskelaufbau- und Kreislauftraining
  • Koordinationsstörungen
  • Gangbildschulung (zur Vermeidung von chronischen Fehlbelastungen)
  • GewichtsreduktionFür gesunde Hunde empfohlen:
  • Ausdauertraining (für Sport-, Rettungs- und Gebrauchshunde insbesondere in als Ersatz in Trainingspausen)
  • Auslastung für sehr aktive Hunde
  • Welpen (Gewöhnung an Wasser & Verstärkung der Bindung)
  • Gemeinsame Freizeitaktivität

 

 Die viel diskutierte Frage:  Was ist besser – Unterwasserlaufband oder Pool?

Das Unterwasserlaufband eignet sich insbesondere  für ein Rehabilitationstraining im Anschluss an eine orthopädische Operation und zur Gangbildverbesserung.  Angewöhnte Schonhaltungen, die oft auch nach erfolgreicher OP noch lange anhalten, können hier gut therapiert werden. Ein Vorteil vom Unterwasserlaufband ist, dass durch gezielte Regulierung von Geschwindigkeit und Wasserw
iderstand kontrolliert auf das Gangbild eingewirkt werden kann. Die Bewegung konzentriert sich auf das Laufen, unkontrollierte „Paddel & Planschbewegungen“ die beim freien Schwimmen oft zu beobachten sind, werden vermieden. Auch für Hunden mit Lähmungen, beispielsweise nach Bandscheibenvorfällen bietet es den Vorteil, dass diese durch eine spezielle Vorrichtung gut fixiert werden können.

Der Pool bietet mehr Bewegungsfreiheit und im Sommer kann man draußen in der freien Natur bleiben. Trainingsgegenstände wie Dummys und Bälle können gut eingesetzt werden, was dem Hund meist große Freude bereitet. Zum Muskelaufbau können gleichzeitig Kreise & Wendungen eingebaut werden um gezielt einzelne Partien vermehrt zu stärken. Auch „wenn der Hund schwimmen kann“ empfehlen wir für ein gezieltes Schwimmtraining im Pool oder See eine Hundeschwimmweste einzusetzen. Diese hat den Vorteil, dass der Hund eine stabilere, ruhigere Lage im Wasser einnehmen und der Therapeut/Hundebesitzer besser auf den Hund einwirken kann.

Wir sind der Meinung es ist beides toll, wenn es sinnvoll und mit Verstand eingesetzt wird. Je nach Therapieziel empfehlen wir Ihnen gerne (ggf. in Absprache mit dem behandelten Tierarzt) die geeignete Methode und stehen Ihnen Fragen gerne zur Verfügung.

Wichtige Hinweise:

  • Vor dem Schwimmen nicht füttern
  • Kaltes Wasser meiden – Schwimmen in kalten Wasser bewirkt oft das Gegenteil!
  • Gut abtrocknen
  • In der kälteren Jahreszeit Föhnen oder Rotlicht

Kontraindikationen (hier darf der Hund nicht ins Wasser):

  • Herzprobleme
  • Epilepsie
  • Fieber
  • Offene Wunden
  • Blutungen
  • Entzündungen (heiße Schwellungen)